Posted On 8. August 2013 By In JN NT U20 Open News With 407 Views

EYUC 2013, Day 4, Sweden & Russia

Nun, der nächste Tag im Detail. Im ersten Spiel gegen Schweden wollten wir gewinnen, um im Vor-Viertelfinale nicht gegen Russland spielen zu müssen. Dies, weil die Russen bekannt für körperbetonte Spielweise und etwas ungewohnten Regelauslegungen sind. Wir starteten schlecht in das Spiel und sahen uns gleich mit einem 0:3 Rückstand konfrontiert. In der Folge fanden wir besser ins Spiel, konnten aber die Breaks nicht wieder aufholen.

Halbzeitstand: 5:9. Wir beschlossen, nochmals alles ins Spiel zu werfen und zu versuchen, die nächsten 3 von 4 Punkten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen, würden wir die Offense Linie und die erfahrensten Spieler der Defence Linie aus dem Spiel nehmen. 3 Punkte später war klar, dass wir auf Plan B wechseln würden. Mit einem Timeout reorganisierten wir die Linien, so dass die weniger erfahrenen Spieler in der restlichen Spielzeit viel zum Einsatz kommen. Diese Spieler machten ihre Sache sehr gut, schrieben den ersten Punkt, waren nahe an einem Break und spielten in der Folge immer wieder sehr solide. Leider schlich sich immer irgendwo ein Fehlpass, Missverständnis oder anderer Fehler ein, den die Schweden ausnutzten bis sie mit 17:7 das Spiel beendeten.

Dies liess noch ein wenig Zeit um die weiteren Spiele zu beobachten, in welchen sich abzeichnete, dass Russland unser nächster Gegner sein würde. Wir analysierten kurz ihre Spielweise und stellten einen Schlachtplan zusammen.

Nach einer musikalisch untermalten Motivationsrede starteten wir wie ein Feuerwerk in das Spiel. Der erste Punkt war geprägt von der Kuriosität, dass Reto Barmettler, #28, den Assist warf und auch den Punkt fing. Dies war möglich, weil er auf der Endzonenlinie geblockt wurde, dann aber geistesgegenwärtig der Scheibe in die Endzone hinein hinterher hechtete und diese Fing!

Die ersten zwei Punkte der Russen konnten sie über Umwege noch schreiben. Ein erstes Break für uns sorgte für einen weiteren Energieschub. Nach einem weiteren Break, waren die Russen so verunsichert, dass ihnen bis zum Pausenstand von 9:4 nicht mehr viel gelang.

Nach der Pause erlaubten wir uns ein paar Fehler zu viel. Und dies, obwohl wir kaum je wirklich unter Druck waren. Die russischen Spieler wirkten müde und konnten nur selten Druck aufbauen in ihrer Defence. Sie konnten sich nach einem Turnover aber auf ihre Schlüsselspieler verlassen, die das Spiel mit starken Bruchpässen nochmal ankurbelten und spannend machten. Sie immer wieder ein Break zurück, bis unser Vorsprung auf 11:10 geschrumpft war. Nach abgelaufener Zeit ging das Spiel auf 13 Punkte. Unsere erste Offense in der Overtime konnten wir abgeklärt schreiben. Danach schafften wir es nicht, mit einer Powerline alles klar zu machen und mussten nochmal mit der Offense Linie aufs Feld. Ein paar glückliche Aktionen später hielten wir die Scheibe zum 13:11 und zu der Viertelfinalqualifikation in den Händen!

Diesen Sieg feiernd wurde der Abend mit einem Stadtausflug abgerundet. Hinzu kam eine verspätete kleine Geburtstagsparty für Gregory Stoller, #15, der gestern seinen 16. Geburtstag feierte, mit Eiscreme für alle in der Stadt. Morgen spielen wir um 11:30 das Viertelfinale gegen England. England ist klar der Favorit – mal sehen wie fest wir die Inseleuropäer ärgern können…

3 Responses

  1. Niice Jungs! Gratuliere zude quarters! Und danke Niggi für die usfüehrliche Bricht! Wiiter so buebe!

  2. Bravo an alle für diese gute Mannschaftsleistung und Gratulation zum 16. Geburtstag an Grégory

  3. Es ist super die Spiele so mitverfolgen zu können! Vielen Dank für die tollen Kommentare und weiterhin viel Glück
    Silvia Menzinger

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