Posted On 8. März 2015 By In JN Meisterschaft News, JN MS Indoor News With 679 Views

U14 & U17 Indoor Schweizer Meisterschaften

Die U14 & U17 Indoor Schweizer Meisterschaften, die an zwei einzelnen Spieltagen (25.01.15, Köniz / 08.03.15, Stans) ausgetragen wurde hat ihre Champions erkoren. In beiden Divisionen sind 4 Teams angetreten, welche innerhalb ihrer Division eine Hin- und Rückrunde gespielt haben. Danach ging es in die k.o. Spiele: Halbfinale!

Halbfinale U17:
Disc Club Panthers – Headless: Zweiter gegen dritter der Vorrunde. Die knappen Resultate der Vorrunde – 6-5 bzw. 5-3 zugunsten der Panthers –  versprachen Spannung, welche das Spiel reichlich bot. Die ersten Punkte waren allesamt hart umkämpft, wobei sich keines der Teams entscheidend absetzen konnte. Kurz nach der Schlusssirene konnten sich die Panthers mit dem 6-4 den Sieg und somit den Einzug ins Finale sichern.

Flying Angels Bern – HiJack Ultimate: Wie auch in den Spielen der Vorrunde konnten sich die Berner früh schon ein paar Breaks erspielen und gaben das Spiel nicht mehr aus der Hand. Der Favorit setzte sich souverän durch und zog ungeschlagen in den Final ein.

Halbfinale U14:
In den Halbfinalen der U14 setzten sich die beiden dominierenden Teams der Vorrunde jeweils problemlos durch (Crazy Whelps 8-2 Flying Angels Bern, Freespeedies 8-3 Headless Ultimate).

Finale U17:
Mit zwei Siegen aus zwei Vergleichen in der Vorrunde stiegen die Flying Angels als Favorit in das Derby ein (beide Finalisten sind aus Bern). Die Panthers konnten sich früh ein Break erspielen. Mit viel Kampfgeist und Effort holten beide Teams immer wieder spektakuläre D’s, am Vorsprung der Panthers änderte sich aber nichts. Beide Teams konnten lange keine weiteren Breaks mehr schreiben, den Flying Angels lief langsam die Zeit davon. Weniger als eine Minute vor Schluss stand es 5-3 für die Panthers. Die Angels brauchten einen schnellen Punkt um vor dem Ablaufen der Zeit auf 4-5 zu verkürzen und einen weiteren Punkt zu erzielen. Nach dem ersten Pass stockte das Spiel der Angels aber bereits, ein paar Sekunden später war der Turnover Tatsache. Die Panthers nahmen in ihrem Eifer das Spiel schnell wieder auf und verloren prompt 10 Sekunden vor Spielende die Scheibe nochmals. Drei Sekunden verstreichen bis die Scheibe wieder im Spiel ist. Nochmals drei bis der Pass gespielt wird. Ein letzter Pass in die Tiefe, ein gross gewachsener Receiver, noch zwei Sekunden. Unter Druck der Verteidigung ein erster Fangversuch, die Scheibe ist noch in der Luft. Noch eine Sekunde. Ein weiterer Fangversuch im Fallen. Missglückt. Die Schlusssirene. Chance vorbei. Mit der Gewissheit des Sieges spielten die Panthers die Scheibe sicher in die Endzone zum 6-3 Endstand. Schweizer Meister!

Finale U14:
Die beiden Finalisten konnten je einen Sieg gegeneinander feiern in der Vorrunde. Beide hatten ihre Halbfinale deutlich gewonnen. Die Basler Freespeedies mit etwas mehr Erfahrung im Kader, die Stanser Crazy Whelps mit viel Athletik und dem Heimvorteil. Spannung vorprogrammiert! Ein erster Punkt mit Offensivspektakel und hart geführten Zweikämpfen. Drei Turnovers, ein Break für die Freespeedies. Es ging weiter mit schnellem und offensivem Spiel. Die Whelps glichen aus und konnten das Rebreak zum 2-1 realisieren. Zwei Punkte und ein weiteres Break später hatten die Freespeedies wieder eine Nasenlänge voraus. Ein umkämpfter und längerer Punkt später wiederum der Ausgleich. Danach profitierten die Crazy Whelps von einem Fehlpass im Spielaufbau der Freespeedies. Sie reagierten blitzschnell und hebelten die Basler mit einem Pass aus. Dritter Führungswechsel in diesem Spiel. 4-3. Noch gut fünf Minuten zu Spielen, die Basler nahmen ein Timeout. Nach dem Timeout warfen beide Teams nochmal alles ins Spiel. Die Freespeedies konnten wieder ausgleichen und – Überraschung – wiederum ein Break schreiben. Bis dahin konnte sich kein Team mehr als einen Punkt Vorsprung erspielen, und keines der Teams konnte den Vorsprung länger als 2 Punkte halten. Die letzten Spielminuten waren sehr umkämpft. Beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive, wobei die Freespeedies mit dem nötigen Wettkampfglück den einen entscheidenden Turnover weniger zu verbuchen hatte. Kurz vor dem Ende erzielten sie das vorentscheidende 6-4. Der letzte Punkt gab wegen einem Travel Call noch zu diskutieren, weshalb der letzte Pass nochmals gespielt werden musste. Verwirrt von den Diskussionen und weil es unklar war ob das Spiel nun vorbei war oder nicht erklang kein Jubelgeschrei. Einer nach dem Anderen bemerkte, dass das Spiel nun vorbei war und der Sieg bzw. die Niederlage Tatsache…

SPIRIT OF THE GAME ([more than] Fairplay):
Die Werte die Verteilt wurden zeugen davon, dass sich die Teams mit dieser Bewertung auseinander setzen und dass diese Wertung sehr ernst genommen wird. Das ist eine sehr erfreuliche und notwendige Entwicklung im Ultimate. Es ist absolut wichtig, dass junge Spieler von Anfang an lernen was der Spirit of the Game bedeutet und wie man das auf dem Spielfeld lebt. An dieser Schweizer Meisterschaft konnten sich folgende Teams mit dem Spirit of the Game Award auszeichnen:

U17: Headless Ultimate Zürich

U14: Flying Angels Bern

Alle Resultate und alle Spirit of the Game Bewertungen sind hier aufgelistet:

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