Swiss Lotteriefonds

Der Lotteriefonds ist ein Fonds, aus dem die Regierungen der Schweizer Kantone kulturelle, sportliche oder wohltätige Organisationen unterstützen. Die Lotteriefonds sind kantonal organisiert und beziehen ihre finanziellen Mittel aus dem Reingewinn der Landeslotterie. […] In aller Regel geht das Geld an Projekte, die im eigenen Kanton durchgeführt werden. Die Unterstützungen sind nicht von regelmässiger Natur, aber sie können, einmal genehmigt, stückweise ausbezahlt werden. Beiträge an die Betriebskosten einer Institution oder für das Gründungskapital werden nicht gewährt. Prinzipiell kann aber jede Person ein Gesuch stellen, zum Beispiel um einen Beitrag für die Veröffentlichung eines selbstgeschriebenen Romans. Projekte können nur unterstützt werden, wenn deren Realisation zum Zeitpunkt der Gesuchstellung noch nicht begonnen hat. Nach- und Restfinanzierungen wie Defizitübernahmen finden nicht statt.
(Quelle: Wikipedia/Lotteriefonds, 27.12.2014)

Grundsätzlich kann jede involvierte Person (SpielerIn, Coach, Physio…) Anträge an den Lotteriefonds seines Kantons stellen. Wie die Beschreibung oben ersichtlich macht, ist die Verteilung der Gelder und somit der Umgang mit Anträgen kantonal geregelt. Gewisse Kantone legen mehr Wert auf Sportförderung als Andere. Ein Versuch, für ein grösseres Projekt wie die Teilnahme an einer Welt- oder Europameisterschaft Unterstützung zu bekommen lohnt sich immer. Erfahrungsgemäss werden Gelder vor Allem für Transportkosten gesprochen, aber manchmal schaut auch mehr dabei heraus.

Unter diesem Link befindet sich eine schweizweite Liste mit den Kontaktdaten der kantonalen Fonds. Auch wenn man Teil eines Nationalteams ist, muss man als Einzelperson ein Gesuch in seinem Wohnkanton stellen. Die Formulare und Anforderungen variieren und müssen direkt bei den entsprechenden kantonalen Fonds gesucht werden.

Die SUA hat jeweils eine Vorlage für ein Begleitschreiben und ein Budget erarbeitet, das man beim Stellen eines Antrags verwenden kann. Diese Dokumente werden auf Anfrage ([email protected]) gerne zur Verfügung gestellt.